Unsere Katzen

Unser Kater

Unsere Ehemaligen

Das Neueste frei Haus

Zampino's BKH
Zampino's BKH
Zampino's News
Zampino's News

Nur für Freunde




Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Wie ernähre ich meine Katze?
Geschrieben von: Anke   
Dienstag, den 06. Juli 2010 um 21:15 Uhr

Zum Thema Ernährung von Katzen gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen, meine möchte ich hier wiedergeben:

Als Tierhalter sind wir für unsere Katzen verantwortlich, sie erwarten von uns einen respektvollen Umgang. Eine gesunde Ernährung ist der Grundbaustein für ein intaktes Immunsystem, es ist das mindeste was wir für unsere geliebten Vierbeiner tun können.
Eine gesund ernährte Katze darf weder dick noch dünn sein, sie sollte glänzendes Fell haben und sonst einen gesunden Eindruck auf uns machen.

Katzen leben mit uns gemeinsam, sie sind auf uns angewiesen und vertrauen darauf, dass wir ihnen das richtige Futter hinstellen. Wir sind daher für die Auswahl zuständig. Leider lassen wir uns oft beeinflussen (z. B. von Produktwerbung oder Tierärzten), ohne uns wirklich mit dem Thema Katzen-Ernährung auseinander gesetzt zu haben.

Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass Katzen Fleischfresser sind. In der Natur ernähren sie sich von kleinen Beutetieren (z. B. Nagern), auch von Vögeln und Insekten. Ein gutes Katzenfutter sollte diesem also so gut wie möglich entsprechen.

Hersteller von Tierfutter sind nicht dazu verpflichtet, genaue Angaben über den Inhalt des Futters zu machen. So ist auf vielen Nassfuttersorten „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ deklariert, auf Trockenfutter z. B. Tiermehl. In den wenigsten Fällen wissen Tierhalter was sich dahinter verbirgt. Ich möchte im Folgenden Antworten darauf geben, anschließend werde ich beschreiben wie ich das Futter meiner Katzen umgestellt habe und wie ich sie heute ernähre.
Denn die Umstellung ist oft die größte Hürde, dabei liegt es an uns Tierhaltern sich hier behutsam durchzusetzen, aus Verantwortung!


1.    Zum Nassfutter:
Auf den meisten Supermarkt-Futtersorten ist die schwammige Aussage „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ zu finden. Warum ist dies schwammig? Normalerweise geht jeder davon aus, dass das was zu erst genannt wird, auch mit dem größten Anteil im Futter enthalten ist. Durch die Aussage „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ haben die Futterhersteller ganz clever aus zwei Bestandteilen (Fleisch, tierische Nebenerzeugnisse) eins gemacht. Es fällt gar nicht auf, dass tierische Nebenerzeugnisse meist den größten Teil des Futters ausmachen.
Und was ist nun an tierischen Nebenerzeugnissen so schlimm? Nebenerzeugnisse sind Schlachtnebenprodukte/-abfälle, sie sind preiswert und leider in den aus der Werbung bekannten Futtersorten sehr weit verbreitet. Tierische Nebenerzeugnisse sind zum Beispiel Flomen (weiches Bauchspeck vom Schwein), Bauchspeicheldrüse, Hirn, Innereien (Herz, Niere, Leber), Luft-/Speiseröhre, Pfoten/Hufe, Köpfe, Blase (entleert), Geschlechtsorgane/-teile, Fell usw. – eben alle tierischen Bestandteile, die vom Menschen nicht verzehrt werden oder für den menschlichen Gaumen gänzlich ungeeignet sind.
Jedoch sind nicht alle Schlachtabfälle schlecht. Innereien kann und muss man in Maßen füttern. Herz besteht vorwiegend aus Muskelfleisch und kann ohne Bedenken in großen Mengen gefüttert werden. Innereien sind absolut notwendig und gesund.

Dieser „Leitfaden zur Kategorisierung von Schlachtnebenprodukten bei Schwein und Rind gemäß Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 mit Hygienevorschriften für ‚nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte.’“ gibt interessante bildliche Einblicke darüber.

Wie sieht es denn mit den einzelnen Sorten aus? Ist zum Beispiel in Huhn auch wirklich Huhn drin?? Dazu gibt es eine ganz klare Antwort: NEIN! Bei den herkömmlichen Futtersorten wird folgende Angabe gemacht: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4 % Huhn),... Und was ist mit den restlichen 96 %? Die bestehen aus dem Fleisch bzw. aus den Schlachtnebenprodukten, die gerade am preiswertesten zu beschaffen sind. So kann es sein, dass die Sorte „Huhn“ eigentlich zum größten Teil aus Rind besteht und die Katze die heißgeliebte Sorte von einem auf den anderen Tag plötzlich gar nicht mehr mag. Was man ihr ja nun auch nicht verübeln kann.

Da es ja nun keine Verpflichtung zur genauen Auszeichnung des Tierfutters gibt, können wir eigentlich nur auf die Ehrlichkeit der Futtermittelhersteller hoffen. Wenn auf der Verpackung Angaben über die Zusammensetzung sind, muss es auch der Wahrheit entsprechen! Jene, die „gutes“ Futter herstellen, haben verständlicherweise nichts zu verstecken und geben genau an, wie hoch der Muskelfleischanteil des Futters ist.
Ein recht zuverlässiger Hinweis auf die Qualität des Futters ist die Fütterungsempfehlung. Bei den üblichen Supermarkt-Futtersorten wird für eine 4 kg schwere Katze ca. 400 g Futter als täglicher Bedarf empfohlen. Anbieter, die hochwertigere Eiweißquellen zur Herstellung verwendet haben, liegen mit 200 g für eine gleich schwere Katze deutlich darunter.

Ich füttere zurzeit folgende Futtersorten, die ich bedenkenlos empfehlen kann:
•    Petsnatur
•    Grau
•    Mac’s

Unsere Katzen haben sich auf diese Sorten „eingefressen“. Eine Liste mit guten Futtersorten kann noch endlos weitergeführt werden. Man kann diese Futtersorten zum Beispiel bei Sandras Tieroase bestellen. Meine Erfahrungen sind sehr gut: Hier werden überwiegend hochwertige Futtersorten vertrieben, außerdem erhalten Züchter spezielle Rabatte, der Service ist super!



2.    Zum Trockenfutter:
Trockenfutter ist generell keine gute Wahl, da Katzen ihren Wasserbedarf fast ausschließlich aus der Nahrung beziehen – und das ist bei Trockenfutter nur schwer möglich. Ganz im Gegenteil: Um es zu verdauen, wird dem Körper Wasser entzogen! Testen Sie es einfach selbst indem Sie z. B. die Tagesration Trockenfutter Ihrer Katze in Wasser einweichen lassen. Sie werden erschrecken, denn so viel Wasser wird Ihre Katze nicht trinken!

Bei Trockenfutter haben sich die Hersteller noch einige andere Tricks zu Eigen gemacht. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sein Futter besser aussehen zu lassen, als es ist.

  • Ist zum Beispiel nur angegeben, dass „Huhn“ enthalten ist, bedeutet dies im Allgemeinen, dass hier fast ausschließlich Schlachtabfälle verwendet wurden.
  • Ist von „Hühnerfleisch“ die Rede, hört es sich ja schon mal sehr fleischig an. Es handelt sich auch um Fleisch, allerdings im „Rohzustand“, d. h. VOR dem Trocknen. Fleisch besteht nun zu über 70 % aus Wasser und Fett – ganz klar, dass nach dem Trocknen so gut wie nichts mehr vom Fleisch zu merken ist.
  • Bei „getrocknetem Hühnerfleisch“ oder „Hühnerfleischmehl“ handelt es sich um Fleisch NACH dem Trocknen. Es ist also wirklich das drin, was draufsteht!
  • Um Schlachtabfälle und nicht um Fleisch handelt es sich bei der Angabe von „Hühnermehl“.

Trockenfutter besteht in den meisten Fällen überwiegend aus Getreide, einfach damit es Brocken werden. Haben Sie schon einmal eine freilaufende, sich selbst ernährende, Katze gesehen, die Getreide frisst? Ich nicht! ...noch ein Grund von Trockenfutter die Finger zu lassen! Nicht vergessen: Katzen sind Fleischfresser!
Der hohe Anteil an Kohlehydraten ist auch meist der Verursacher an Übergewicht, gerade bei kastrierten Tieren. – Wollen wir unsere Katzen krank füttern?

Da ich selber kein Trockenfutter an meine Katzen füttere, kann ich an dieser Stelle auch keins empfehlen.

Weitere interessante Informationen und ausführliche Erläuterungen zur Futterettiketierung gibt es hier:

Tierfutteretiketten – Was sie uns sagen (und was nicht)
Pristine Paws


3.    Zur Rohfütterung:
Die naturnaheste Ernährung ist sicherlich die Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung (engl.: Bones And Raw Food), kurz BARF. Beim Barfen wird versucht, die natürliche Nahrung, also Mäuse und andere Kleintiere, nachzustellen (die Fütterung lebender Tiere kommt für mich nicht in Frage!). Um zu Barfen, muss man sich also über die natürliche Nahrungsaufnahme reichlich informieren. Auf den ersten Blick klingt zunächst alles schwerer als es in der Tat ist. Es gibt sehr viele gute Web-Seiten, die das Barfen sehr genau und sehr gut erläutern. Ich hatte anfangs auch großen Respekt davor, letztendlich musste ich mir eine neue Katze anschaffen um mich zu trauen! Und ich bereue es nicht! Meine Pfoten sind wesentlich agiler, haben tolles Fell, so gut wie keine Wehwechen mehr und ihr Gewicht optimiert!

Ich möchte ungern den vielen ausführlichen Links vorgreifen, daher schreibe ich lediglich meine Vorgehensweise zur Umstellung auf, denn auch ich habe – aus Unwissenheit und Faulheit – bisher fast ausschließlich Trockenfutter gefüttert.

Dubarfst
Empfehlenswert soll nicht nur das Magazin, sondern auch das Forum sein. Hier gibt es z. B. eine Barfer-Fibel zum Download. Die Barfer-Fibel ist eine Art Leitfaden mit vielen Informationen rund ums Barfen.

Katzenernährung
Dieser Link ist sozusagen der "Urlink" zum Thema Barfen.

Pristine Paws Maine Coons
Dies ist ein Link einer Züchterin aus Hamburg, sie bietet auf ihrer Seite auch einen Rechner an, anhand dessen man die Supplemente (= Vitamine und Mineralstoffe, die dem rohen Fleisch zugefügt werden müssen) errechnen kann.

Für Wildtiere am Fressnapf
Hier gibt es interessante Texte über Katzen-Ernährung, mit einigen Grundrezepten für den Anfang. Dort ist auch sehr gut erklärt, warum Katzen schlecht von "herkömmlichem" Futter auf Rohfutter umgestellt werden können, man nennt dies "Neophobie". Denn Katzen sind Gewohnheitstiere und gerade in Bezug auf die Fütterung bzw. Futterumstellung selten offen für Neues. Sie fressen also nichts, was sie nicht kennen.

Lucina Maine Coons
So und nun noch der Link zu Bess, hier ist ein toller Baukasten, mit ihm habe ich begonnen. Ich finde ihn einfach toll! Auch die anderen Texte sind total super, weil sie nicht so kompliziert sind. Bess hat mir im Übrigen die "Angst" vor dem Barfen genommen.

Kommerzielles Tierfutter und Folgeschäden

Ein hoch interessanter und lesenswerter Artikel eines einsichtigen Tierarztes über kommerzielles Tierfutter und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit.


4.    Wichtige Hinweise zur Fütterung:

Meiner Meinung nach sollte Nassfutter Trockenfutter immer vorgezogen werden!

Man sollte sich ganz klar vor Augen halten, dass Katzen nur das fressen, was wir ihnen hinstellen bzw. woran wir sie gewöhnt haben. Es ist also unsere „Schuld“, dass sie sich so ernähren bzw. auf die Ernährungsart bestehen und es liegt an uns es ihnen abzugewöhnen!.

Wichtig ist, seiner Katze so viel Futter zu geben, wie sie möchte. Katzen wissen in der Regel, wie viel Nahrung sie benötigen. Sie neigen, anders als Hunde, nicht dazu sich zu überfressen.

Da Trockenfutter meist den ganzen Tag über zur Verfügung steht, fressen die Katzen wann sie wollen (z. B. aus Langeweile), verlieren oft das Hunger- und Sättigungsgefühl und den Spaß am Fressen. Feste Fütterungszeiten dagegen lassen das Fressen wieder zum Erlebnis werden. Katzen sollten mehrere Mahlzeiten täglich erhalten, mindestens jedoch drei (z. B. früh morgens vor der Arbeit, nach der Arbeit und abends vor dem Schlafen gehen).

Im Wachstum braucht eine Katze besonders viel Futter, manche fressen sogar das Doppelte der normalen Ration. Wie groß eine Ration oder der Tagesbedarf nun genau ist, kann man schlecht sagen. Es unterscheidet sich auch von Katze zu Katze. Mit etwas Beobachtung findet jeder Katzenbesitzer schnell heraus, wie viel die eigene Katze braucht um satt und zufrieden zu sein.

Bei Trocken- und auch Nassfutter sollte man unbedingt darauf achten, dass sie ohne Geschmack- und Konservierungsstoffe hergestellt werden!
Wer sich mit der Etikettierung nicht so gut auskennt, kann sich auch an der empfohlenen Futtermenge auf der Verpackung orientieren. Je weniger eine Katze je Tag fressen soll, desto hochwertiger ist das Futter.

Auch wenn nicht gebarft wird, sollte dem Futter Taurin zugefügt werden. Taurin ist gut für das Herz und meist im Futter zu wenig enthalten. Taurin ist in jeder guten Apotheke erhältlich. Eine Katze sollte je Tag ca. 250mg Taurin erhalten, das entspricht einer guten Messerspitze.

Futter sollte nie zu kalt sein! Wird es im Kühlschrank aufbewahrt, sollte man ein paar Minuten mit dem Füttern warten bis es annähernd Zimmertemperatur erreicht hat.

Rohes Fleisch wird viel schneller verdaut als herkömmliches Trocken- und Nassfutter. Um Probleme im Magen- und Darmbereich zu verhindern, dürfen diese Futterarten nicht gleichzeitig gegeben werden. Ca. 2-3 Stunden vor und nach den Rohmahlzeiten wird empfohlen auf herkömmliches Trocken- und Nassfutter zu verzichten.

Wer weniger als 20 %, also weniger als ein Fünftel, des Tagesbedarfs einer Katze Rohfleisch füttert, braucht nichts weiter zu beachten.

Wird jedoch häufiger oder komplett Rohfleisch gegeben, sind dem Rohfleisch zusätzliche Stoffe hinzuzufügen. Das Hinzufügen nennen Fachleute auch supplementieren. Aber warum ist das nun notwendig? In der Natur fressen unsere Katzen komplette Kleintiere, nicht nur das Fleisch, also auch Fell, Knochen und Innereien. Und genau deren Nährstoffe führen wir dem Rohfleisch durch Supplemente regelmäßig hinzu. Das bedeutet aber auch, wer ganze Beutetiere füttert, z. B. Mäuse oder Küken, kann auf das Supplementieren verzichten. Gerne werden auch Küken verfüttert. Hier ist noch zu beachten, dass der Dottersack sehr viel Vitamin A enthält. Katzen, wie auch andere Lebewesen, speichern das Vitamin A. Wird ihnen regelmäßig Vitamin A in großen Mengen gegeben, können sie sich daran vergiften. Es ist daher wichtig, den Dottersack zu entfernen, wenn häufiger als 2 bis 3 Mal in der Woche Küken gefüttert werden.
Inzwischen gibt es auch Ergänzungsfuttermittel, die bereits alle Supplemente enthalten (z. B. Felini Complete). Die sind sicherlich nicht nur für BARF-Anfänger interessant.

Rohes Schweinefleisch eignet sich gar nicht als Katzenfutter! In Schweinefleisch kann der aujetzkische Virus enthalten sein. Dieser ist für Menschen zwar ungefährlich, kann für Katzen allerdings tödlich sein.


5.    Meine Futterumstellung und wie ich heute füttere:
Als Anfang 2007 feststand, dass Prada zu uns kommen wird, habe ich mich entschlossen sie weiterhin zu barfen. Prada kommt aus der Cattery von Fat Velvet Bags, Sandra füttert ausschließlich rohes Fleisch und Nassfutter.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich fast ausschließlich Trockenfutter gefüttert ab und an gab es auch Nassfutter, dies haben unsere Katzen allerdings selten gefressen. Um meine Pfoten nun langsam ans rohe „geschmacklose“ Futter zu gewöhnen, habe ich langsam auf Trockenfutter ohne Geschmack- und Konservierungsstoffe und mit wenig Getreide gewechselt. Ich habe das Futter gemischt und den Anteil langsam erhöht, bis ich nur noch dieses Futter fütterte. Das klappte sehr gut.
Dann wollte ich ihnen auch wieder regelmäßig Nassfutter anbieten. Mir war klar, dass sie es nicht fressen werden, solange sie sich an Trockenfutter satt fraßen. Also portionierte ich das Futter so, dass es nur bis zum Nachmittag ausreichte, so dass sie abends dann Nassfutter fressen mussten. Wer nicht wollte, musste bis zum nächsten Morgen warten. Und das machte ich dann eine ganze Weile und reduzierte die Trockenfuttermenge immer mehr, bis sie schließlich nur noch Nassfutter fraßen.

Soweit so gut. Ich wusste bereits, dass Gini und manchmal auch Beluga Frischfleisch fraßen. Aber mir war nicht klar, ob sie es auch supplementiert fressen würden, da es dann ja doch etwas anders schmeckt. Nun zog Prada ein und ich traute mich! Anhand von Bess’ Baukasten fing ich das Supplementieren an - und siehe da, es war gar nicht schwer!
Sie lieben alle Frischfleisch, lediglich Betty nicht, ihr biete ich weiterhin Nassfutter an.

Insgesamt dauerte der Prozess einige Monate. Ich brauchte vor allem viel Geduld und Durchsetzungskraft. Eine bettelnde Katze darf einen da nicht so schnell weich werden lassen. Es ist ganz klar, dass die Pfoten versuchen uns umzustimmen, dass wir doch wieder das heiß geliebte Trockenfutter füttern.
Da sie aber nicht selber entscheiden können, was gesund für sie ist, sind wir für ihre Ernährung verantwortlich - also bin ich hart geblieben!

Auch meine Jungtiere (ab meinem B-Wurf) werden in den ersten Wochen komplett gebarft, d. h. sie bekommen nichts anderes zu fressen außer Muttermilch und Fleisch. Die kleinen Racker vertragen es super gut, sie bekommen keinen Durchfall und die Gewichte waren sehr gut. Ihr Kot stinkt weniger und sie waren seltener auf der Toilette, da ja nicht mehr so viel „Abfall“ im Futter enthalten ist, welches der Körper nicht verarbeiten und gebrauchen kann.

Da Betty nicht gerne rohes Fleisch frißt und wir auch für eine Urlaubsvertretung gewappnet sein müssen, gibt es bei uns Frischfleisch sowie Nassfutter. Trockenfutter gibt es wenn überhaupt nur als Belohnung.

Alles in allem ist die Rohfütterung das gesündeste, was wir unseren Pfoten anbieten können!

Zum Abschluss zeigen wir noch zwei Katzen aus unseren B-Wurfs beim Barfen*:


070907_barbie_3791
Barbie klaut den Großen mit 4 Wochen ein Küken und genießt die erbeutete Mahlzeit.

 

071021_bera_4918
Unsere Bera verdrückt mit 12 Wochen eine Maus.

*Wir füttern tief gefrorenes Rohfutter (keine lebenden Beutetiere).

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Juli 2010 um 20:23 Uhr